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Risikolebensversicherung

Wozu eine Risikolebensversicherung da ist:

Die Risikolebensversicherung dient der finanziellen Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall, eignet sich aber auch bei einer Finanzierung als Restschuldversicherung.

Mit dem Versicherer werden eine Versicherungssumme und eine bestimmte Laufzeit vereinbart. Die Auszahlung wird ausschließlich im Todesfall fällig. Verstirbt der Versicherte, erhalten die Hinterbliebenen den vereinbarten Kapitalbetrag. Endet der Vertrag zur Lebzeit des Versicherten, wird keine Leistung fällig. Lediglich bei einigen Vertragsformen zahlt die Versicherung Überschussanteile aus. Üblicher ist es jedoch, die Überschüsse zur Beitrags- verrechnung zu verwenden und damit die regelmäßigen Zahlungen des Versicherten zu senken.

Wer benötigt eine Risikolebensversicherung:

Eine Risikolebensversicherung ist der wichtigste und günstigste Schutz für die Familie. Sogar die kritischsten Verbraucherschützer (Stiftung Warentest, Bund der Versicherten) halten sie für unverzichtbar. Wichtig ist die Risikolebensversicherung insbesondere, um Ehepartner und Kinder finanziell abzusichern, falls Mutter oder Vater sterben. Sinnvoll ist sie insbesondere auch dann, wenn Haus oder Wohnung noch nicht abbezahlt sind, oder die Hinterbliebenen kaum oder nur geringe Rentenansprüche haben.

Warum Sie eine Risikolebensversicherung benötigen:

Die Risikolebensversicherung trägt entscheidend zur finanziellen Absicherung bei. Fällt z. B. in einer Familie der Hauptverdiener aus, kommt es zu erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten: Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt erst nach Ablauf der allgemeinen Wartezeit von 60 Monaten Witwen- und Waisenrenten. Zwar gibt es verschiedene Ausnahmeregelungen, zum Beispiel für Berufsanfänger, in jedem Fall sind die Zahlungen aber gering. Insbesondere wer ein Darlehen aufnimmt, etwa für eine Immobilie, sollte eine Risikolebensversicherung abschließen. Im Ernstfall können die Hinterbliebenen dann das Darlehen mit der Versicherungssumme tilgen.

Worauf man bei der Auswahl achten muss:

Vertragsdauer: Entscheidend ist, wie lange Ihre Familie von Ihrem Einkommen abhängig ist. Viele Gesellschaften bieten ihren Kunden einen speziellen Nichtrauchertarif zu besonders günstigen Konditionen an.

Weiteres wichtiges Unterscheidungskriterium stellen die Brutto / Nettobeitragssummen dar. Anpassungen der Nettobeiträge sind gerade im Risikoversicherungsbereich nicht selten.

Wie viel Sie absichern sollten:

Bei Festlegung der Versicherungssumme sollten Sie Ihre wirtschaftliche und familiäre Lage beachten. Haben Sie eine große Familie mit kleinen Kindern, sollte die Versicherungssumme höher liegen. Berücksichtigen sollten Sie auch die Inflation.

Was eine Risikolebensversicherung kostet:

Dies richtet sich vor allem nach Alter, Laufzeit, Beruf und Geschlecht. Je jünger Versicherte bei Vertragsabschluss sind, desto günstiger wird der Schutz. Viele Gesellschaften erheben so genannte Risikozuschläge, die den Versicherungsschutz ebenfalls teurer machen, z.B. bei Be- rufen wie Dachdecker oder Polizist. Aber auch Hobbys (z. B. Tauchen) können den Schutz teurer machen. Ein 30-jähriger Bankkaufmann erhält Versicherungsschutz von 150.000 Euro schon für einen Nettobeitrag von 137 Euro pro Jahr.

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